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  • AutorenbildLisa Aeschlimann

Anschreien, einschüchtern und abkanzeln

In Bülach kündigen Polizisten reihenweise. Die Rede ist von einem Klima der Angst. Im Zentrum der Kritik steht der Polizeichef.

Illustration: Igor Kravarik


Es brodelt in der Stadtpolizei Bülach. In den letzten sieben Monaten haben sieben Polizisten gekündigt, das ist ein Drittel der Belegschaft. Die Beamten flüchteten zu kleineren Polizeien, nahmen Jobs in anderen Kantonen an, verzichteten auf Dienstgrade und nahmen sogar einen tieferen Lohn in Kauf – alles nur, um Bülach hinter sich zu lassen.


In den letzten Wochen sprach SonntagsBlick mit drei aktiven Polizisten über die Missstände. Die Rede ist von einem Klima der Angst, von Einschüchterungen, und toxischem Führungsstil. Einer sagt es so: «Ich weiss nicht, ob die Bevölkerung uns noch vertrauen würde, wenn die wüsste, was bei uns läuft.»


Ein anderer sagt: «Man fährt das Korps an die Wand.»


Die Insider wollen anonym bleiben, weil sie dem Amtsgeheimnis unterstehen und nicht autorisiert sind, über Interna zu sprechen. Sämtliche Aussagen werden entweder von mehreren Quellen gestützt oder durch Dokumente belegt. Die Bülacher Stadtpolizei ist zuständig für neun Gemeinden und sorgt für die Sicherheit von fast 60'000 Einwohnern. Das Problem, da sind sich alle einig, ist der Polizeichef. Weiterlesen auf blick.ch


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